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Need Your Touch

2 Stimmen gesucht - männlich und weiblich

Need Your Touch

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    Würdest du mit jemandem zusammenleben, vor dem du dich fürchtest?

    Mila ist heilfroh den Typen entkommen zu sein, die sie und ihre Freundin nach einem Konzertbesuch bedrängt haben. Als sie jedoch in eine Potsdamer-WG zieht, in der ausgerechnet einer von ihnen lebt, werden die verdrängten Ängste erneut in ihr ausgelöst. Zerstören für einen Augenblick alles, was sie sich von ihrem neuen Leben als Studentin erhofft hatte: eine aufregende Zeit, die sie von dem Schlechten ihrer Vergangenheit ablenkt. Bestmöglich versucht sie, ihrem Mitbewohner Joris aus dem Weg zu gehen, doch der gut aussehende Weiberheld macht es ihr alles andere als einfach. Als er ihr einen Vorschlag unterbreitet, den sie trotz aller Verachtung nicht ablehnen kann, steht ihre ohnehin schon verdrehte Welt Kopf.
    Joris könnte Milas Rettung sein. Oder ihr Verderben.

    Dabei sind es seine Freunde, vor denen sie sich wirklich in Acht nehmen sollte ...

    Joris
    Ich bin kein Badboy. Ich bin nur ein Typ in dessen düsteren Gefilden keine Mädchen wie du gehören. Halte dich von mir fern. Es sei denn, du kannst Gefühle von Körperlichem trennen. Dann könnte ich dir die heißeste Nacht deines Lebens schenken. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Deal?

    Mila 
    Alles was ich will, ist Verdrängen. Diese dunklen Geister, die mich in stillen Momenten heimsuchen. Die mich mit sich in die Finsternis zerren wollen, in der ich zu ertrinken drohe. Einer davon ist ER. Er macht mir Angst. Ich sollte mich von ihm fernhalten. Aber ... will ich das überhaupt?


    Nach letzter Nacht im Club, ist Tess noch mehr durch den Wind. Gefangen zwischen Pflichtbewusstsein und unerlaubten Gefühlen, weiß sie nicht, was sie tun soll. Dae warnen? Setzt sie damit nicht ihre Karriere aufs Spiel? Sie beschließt, mit ihm zu reden – und befindet sich plötzlich in größter Gefahr. Denn der Mann, der vor ihr steht, ist nicht der, für den sie ihn hält.

    Dae versucht, sich von ihr fernzuhalten. Aber als Schüsse fallen und Tess vor seinen Augen zusammenbricht, ist nichts mehr wie zuvor.

    Leseprobe:
    Sie steckt sich eine neue Zigarette an und bläst den Rauch geräuschvoll aus. »Ein Drama, dass du mir so ähnlich bist. Nicht äußerlich, aber…« 

    »Mama, ich werde ihn nicht wiedersehen! Wirklich nicht. Ich muss mich auf meine Arbeit konzentrieren und will das zweite Staatsexamen mit Bravour bestehen. Mehr nicht.«
    
Sie lächelt müde. »Er hat dich mal im Arm gehalten.«
    
»Wer?«

    »Dein Danny. Du warst gerade ein paar Wochen alt und er vier oder fünf. Na ja … Seinen Charme hat er all die Jahre nicht eingebüßt.« Schnell wischt sie sich über die Wange, aber ich habe eine Träne gesehen.
    »Danny war ganz fasziniert von dir und hat mich ständig angefleht, dich mal halten zu dürfen. Er musste sich hinsetzen und da hab ich dich ihm in die Ärmchen gelegt.« 

    In meinem Hals hat sich gerade das Mutterschiff eines Klumpens gebildet. Dae hat mich schon mal im Arm gehalten? 

    »Weißt du, was er gesagt hat?«, fährt sie mit kehliger Stimme fort.
    
Gott, ist die fett? Sie stinkt nach A-A? Kann sie hupen wie mein Bagger? Was wird ein Vierjähriger wohl sagen, wenn man ihm ein Baby in den Arm legt?
    »Sie ist so süß, darf ich sie liebhaben?«, sagt Mama. 

    Ich schlage mir die Hand vor den Mund, um nicht laut loszuweinen. Mein Herz zerspringt für diesen kleinen Jungen in tausend Teile. 
Mama kommt auf mich zu, setzt sich neben mich und legt mir eine Hand an die Wange, in ihren Augen schwimmen Tränen.
    »Ich konnte ihn nicht retten, Kind. Ich konnte seine Mutter nicht retten. Aber bitte, bitte … Ich könnte es nicht ertragen, dich neben Vroni auf dem Friedhof beerdigen zu müssen.«

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