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FEEL ME DEEPER: Templer - Rocksaga

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Männlich jung aber tiefer  

Weiblich jung aber nicht zu hoch

 

FEEL ME DEEPER: Templer - Rocksaga

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    Die Geschichte von Tess und Dae geht weiter … 

    Das Schicksal trennt niemanden ohne Grund und es lässt zwei Menschen so oft begegnen, bis beide begreifen, dass sie füreinander bestimmt sind.


    Nach letzter Nacht im Club, ist Tess noch mehr durch den Wind. Gefangen zwischen Pflichtbewusstsein und unerlaubten Gefühlen, weiß sie nicht, was sie tun soll. Dae warnen? Setzt sie damit nicht ihre Karriere aufs Spiel? Sie beschließt, mit ihm zu reden – und befindet sich plötzlich in größter Gefahr. Denn der Mann, der vor ihr steht, ist nicht der, für den sie ihn hält.

    Dae versucht, sich von ihr fernzuhalten. Aber als Schüsse fallen und Tess vor seinen Augen zusammenbricht, ist nichts mehr wie zuvor.

    Leseprobe:
    Sie steckt sich eine neue Zigarette an und bläst den Rauch geräuschvoll aus. »Ein Drama, dass du mir so ähnlich bist. Nicht äußerlich, aber…« 

    »Mama, ich werde ihn nicht wiedersehen! Wirklich nicht. Ich muss mich auf meine Arbeit konzentrieren und will das zweite Staatsexamen mit Bravour bestehen. Mehr nicht.«
    
Sie lächelt müde. »Er hat dich mal im Arm gehalten.«
    
»Wer?«

    »Dein Danny. Du warst gerade ein paar Wochen alt und er vier oder fünf. Na ja … Seinen Charme hat er all die Jahre nicht eingebüßt.« Schnell wischt sie sich über die Wange, aber ich habe eine Träne gesehen.
    »Danny war ganz fasziniert von dir und hat mich ständig angefleht, dich mal halten zu dürfen. Er musste sich hinsetzen und da hab ich dich ihm in die Ärmchen gelegt.« 

    In meinem Hals hat sich gerade das Mutterschiff eines Klumpens gebildet. Dae hat mich schon mal im Arm gehalten? 

    »Weißt du, was er gesagt hat?«, fährt sie mit kehliger Stimme fort.
    
Gott, ist die fett? Sie stinkt nach A-A? Kann sie hupen wie mein Bagger? Was wird ein Vierjähriger wohl sagen, wenn man ihm ein Baby in den Arm legt?
    »Sie ist so süß, darf ich sie liebhaben?«, sagt Mama. 

    Ich schlage mir die Hand vor den Mund, um nicht laut loszuweinen. Mein Herz zerspringt für diesen kleinen Jungen in tausend Teile. 
Mama kommt auf mich zu, setzt sich neben mich und legt mir eine Hand an die Wange, in ihren Augen schwimmen Tränen.
    »Ich konnte ihn nicht retten, Kind. Ich konnte seine Mutter nicht retten. Aber bitte, bitte … Ich könnte es nicht ertragen, dich neben Vroni auf dem Friedhof beerdigen zu müssen.«

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